Kaffee kann vor Leberschäden schützen
Das Alkohol dem Körper schadet, ist bekannt. Aus medizinischer Sicht steht einem Glas Wein oder Bier nichts entgegen. So lange diese Menge nicht täglich zu sich genommen wird. Denn es gilt auf jeden Fall, die Grenze zum schädlichen Konsum nicht zu erreichen oder zu überschreiten. Tipps gibt hier die Webseite kenn-dein-limit.de Als Faustregel gilt, dass man mindestens zwei Tage die Woche keinen Alkohol trinken sollte und an den anderen Tagen nicht mehr als ein Glas, mit um die 12 Gramm reinen Alkohol.
Studie zu Kaffee und Leberzirrhose
Nun macht eine Studie der Universität Southampton aufmerksam. Denn Kaffee kann diverse Stoffwechselprozesse verändern. Wer sich an die Grundregel hält, nicht vor 10 Uhr morgens Kaffee zu trinken und nicht mehr als vier Tassen am Tag, kann mit den Wirkstoffen im Kaffee Stoffwechselprozesse beeinflussen. Eine Langzeitstudie zeigte auf, dass zwei Tassen Kaffee am Tag das Risiko einer Leberzirrhose reduzieren können. Die Forscher ermittelten einen theoretischen Wert von ungefähr 44 Prozent. Warum Kaffee diese Wirkung entfaltet, konnten die Forscher aufgrund der Hunderten komplexen Komponenten im Kaffee nicht klären. Bei einer Leberzirrhose verändert sich die Struktur der Leber. Sie verfettet oder baut sich in Bindegewebe um. Die häufigsten Ursachen für eine Leberzirrhose sind Alkoholismus, Hepatitis C, Stoffwechselerkrankungen und Fettlebererkrankungen in Verbindung mit Diabetes. Bei diesen Krankheiten vernarbt die Leber und es droht Leberversagen.
An der Studie nahmen auch 1.990 Patienten mit Leberzirrhose teil. In acht der neun Studien konnte eine Reduktion des Risikos von Leberzirrhose nachgewiesen werden. Die Forscher schätzten, dass eine Tasse Kaffee das Risiko um 22 Prozent verringert. Der Konsum von zwei Tassen Kaffee und 43 Prozent. Bei drei Tassen um 57 Prozent und bei vier Tassen um 65 Prozent. Gefilterter Kaffee wirkt besser als gekochter Kaffee. In zahlreichen Studien wurde festgestellt , dass Kaffeekonsum mit verringerten Mengen von Aspartat - Aminotransferase (AST), Alanin - Aminotransferase (ALT), Gammaglutamyltransferase (GGT) und alkalische Phosphatase (ALP) in Verbindung gebracht wird.
Kaffee kann Leberschäden entgegenwirken
In neun Langzeitstudien mit fast 500.000 Personen wurde entdeckt, dass zwei Tassen Kaffee das Risiko um 43 Prozent reduzieren, an Leberzirrhose zu erkranken. Kaffeekonsum entfaltet eine gewisse Schutzwirkung. Nun folgen robuste klinische Studien, damit Ärzte betroffenen Patienten spezifische Empfehlungen geben können. Logischerweise bedeutet diese Information nicht, dass man nun mehr Alkohol trinken kann. Sondern, dass man sich unter Umständen besser schützen kann. Kaffee schützt nicht vor einem exzessiven Lifestyle Leben. Die antioxidativen und entzündungshemmende Wirkung des Kaffees kann jedoch zu einer Verbesserung der Situation führen. Ein weiterer Vorteil bringt eine Diät und kein Übergewicht. Alle Daten zur Studie, die seit vielen Jahrzehnten läuft finden Sie hier: Studie Kaffee - Leberschäden